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Was ist eigentlich Flattr?

Mittwoch, 09. Juni 2010

Seit einiger Zeit ist dem einen oder anderen User vielleicht dieses kleine, weiß-grüne Kästchen unter diversen Blogbeiträgen aufgefallen. Zu lesen ist nicht nur der Name Flattr, sondern immer auch eine Ziffer. Doch was genau ist Flattr?

Flattr ist ein Social Payment-Service, bei dem der Benutzer einen frei wählbaren monatlichen Betrag auf ein Konto einbezahlen kann. Die Medienunternehmen oder Blogbetreiber können auf Ihrer Plattform eben diesen Falttr-Button unter Ihre Beiträge platzieren und der Flattr-Abo-Nutzer kann diesen Button dann anklicken, wenn ihm der Inhalt gefällt. Am Ende des Monats wird der Abonnementsbetrag des Users gerecht auf die Klicks der Medienanbieter verteilt.

Erfinder des Social Payment-Service Flattr ist unter anderem Peter Sunde, Mitbegründer der Torrent-Tracker-Site „The Pirate Bay“. Flattr wurde im März 2010 gegründet und verlangt für die Nutzung eine Gebühr in Höhe von 10% um die Plattform refinanzierbar zu machen.

Die Idee, die sicher dahinter verbirgt ist, dass jeder Nutzer freiwillig und als Dankeschön den guten Content des Medienunternehmens oder des Bloggers bezahlt. Ich bezahle gerne für gute Inhalte und freue mich über diese neue, einfache Möglichkeit.

Hier eine kurze Videopräsentation von Flattr:

Vom Praktikanten zum Social Media Manager

Montag, 10. Mai 2010

Menschen reden über Produkte und Unternehmen. Vor allem im Web. Mittlerweile haben das auch die meisten Firmen in Deutschland erkannt und wissen, dass es besser ist, wenn sie diese Gespräche mitgestalten. Denn das so genannte Social Web könnte gefährlich werden, schlechte Nachrichten verbreiten sich nun mal schnell in sozialen Netzwerken und gelangen über diese Kanäle auch oft in die klassischen Medien. Doch wer soll das Unternehmen bei Facebook, Twitter und Co. professionell präsentieren? Was sind die Tätigkeiten und Anforderungen an einen Social Media Manager?

Social Media ist weit mehr als ein paar Facebook Postings zu schreiben und fröhlich im Namen des Unternehmens vor sich hin zu twittern. Social Media ist eine medienübergreifende Kommunikationsstrategie und dies bedeutet, dass ein Unternehmen sehr viel Zeit hierfür aufbringen muss. Wirft man einen Blick in die vielen Stellenbörsen, dann sieht man, dass sehr viele der international agierenden Konzerne oft Praktikanten für die Social Media Aufgaben suchen. Dabei ist Social Media modernes Marketing und die Leistungen, die dadurch erbracht werden, mindestens genauso relevant wie die klassische Medienarbeit auch. Für diese Aufgaben braucht man Mitarbeiter mit Fachwissen, die Informationen zielgruppengerecht in allen Kanälen kommunizieren können.

Auf lange Sicht wird es nicht mehr reichen, nur Praktikanten für den Bereich Social Media in einem Unternehmen einzusetzen. Auf Slideshare gibt es eine schöne Präsentation zu dem Thema.

Thomas Euler fing als Praktikant bei PR Blogger Klaus Eck an und abeitet mittlereweile als Social Media Manager für ebendiesen.

Link: Euler: vom Praktikant 2.0 zum Social Media Manager

„Der Retweet ist die Mutter des Content“ oder: Das kleine Comeback des Zitats

Donnerstag, 06. Mai 2010

Ein Gedankenspiel.

Die Verbreitung des Internet generell und insbesondere in seiner jüngsten Trend-Ausprägung „Social Media“, hat eine disruptive Entwicklung im Bereich der Kommunikation und der Information ausgelöst und nebenbei die Auffassung von geistigem Eigentum verändert. Gleichzeitig ist „Content“ seit langem eines der beliebtesten Buzzwords geworden, wenn es um den Umgang mit Social Media geht. Kein Blogeintrag kommt ohne aus, kein Vortrag will darauf verzichten. Manchmal kommt es dabei sogar zu kryptischen Wortspielen wie im Titel oben zu bestaunen. Widmen wir uns daher hier einmal einer Beleuchtung dieses Themenzusammenhangs:

Content:

Content, oder ganz altmodisch auch „Medieninhalte“, werden benötigt, um die eigenen Online-Präsenzen abwechslungsreich und interessant zu halten, andere zum weiterverlinken zu animieren und nebenbei auch noch durch geschickte Wahl der Begrifflichkeiten und Vererbung des PageRank positive SEO Wirkungen zu erzielen. Die Entwicklung geht dabei seit Längerem (im Gegensatz zu diesem Beitrag) zu immer kleineren, leicht verdaulichen, Inhalte-Häppchen, die gleich von Usern für andere User bereitgestellt werden, wodurch im Long Tail aus der Community alle erdenklichen Nischen bedient werden können. Nebenbei kostet es auch weniger, da die User die Content-Erstellung vor allem aus Selbstdarstellungsgründen vornehmen, in der Regel nichts dafür bekommen und dennoch oftmals eine herausragende Qualität produzieren (wobei die Qualität insgesamt einer Gaußschen Normalverteilung folgen dürfte).

Dies stört vor allem die professionellen Inhalteersteller, die Ihre Erlösmodelle schwinden sehen und etwas beleidigt feststellen müssen, dass Sie an Bedeutung verloren haben (siehe auch jüngst die Diskussion um die journalistische Qualität von Blogs bei Niggemeier oder auch ältere Diskussionen zum Thema ausgelöst durch Frank Schirrmacher).

Geistiges Eigentum:

Hierbei handelt es sich um das „absolute Recht an immateriellen Gütern“, oder – vereinfacht gesagt – um ein etwas aus der Mode gekommenes Konzept, nach welchem dem Urheber einer guten Idee, die öffentliche Anerkennung, sowie ein (zumeist) temopäres Monopol auf die wirtschaftliche Auswertung seiner guten Idee zugestanden wird, welches er alleine wahrnehmen oder an Dritte übertragen kann. Dieser Ansatz, der seine Wurzeln im 18. Jahrhundert hat, hat im Laufe seiner Entwicklung unterschiedliche Ausprägungen in der Rechtsprechung angenommen, so dass er Kohorten von Juristen ernährt, die etwa auf die Bereich Urheberrecht, Patentrecht oder Geschmacksmusterrecht spezialisiert sind. Obwohl die Idee vom geistigen Eigentum sich derzeit geringer Beliebtheit erfreut, macht Sie im Grundsatz durchaus Sinn, da – wieder vereinfacht ausgedrückt – Menschen mit guten Ideen damit motiviert werden, weiterhin gute Ideen zu haben.

Gemäß der Weisheit „die Dosis macht das Gift“ sollte der an sich sehr sinnvolle Grundsatz in seinen Variablen natürlich vernünftig eingestellt sein: Laufzeit des temporären Monopols, Leistungstiefe für eine Schutzfähigkeit, sowie das Verhältnis von Eigeninteresse zu den Allgemeininteressen sind dabei die Stellschrauben, deren Fehl-Justierung dem geistigen Eigentum in der Vergangenheit seinen schlechten Ruf in der Netzgemeinde eingebracht haben (siehe auch damals die interessanten Diskussionen um Telekom und die Farbe Magenta, sowie die Dauerbrenner-Diskussion um den Niedergang der Musikindustrie).

Der klassische Inhalteersteller oder auch „Content Provider“ sieht dabei eigentlich vor, durch Vergabe von Nutzungsrechten an seinem geistigen Eigentum zu einem Erlös zu kommen, was im Zeitalter von Social Media und Crowdsourcing zu einem schwierigen Unterfangen geworden ist, da sich der klassische Content Provider mit dem unerschöpflichen und kostenneutralen Reservoir an User-generierten Contents in den Wettbewerb treten muss.

Social Media:

Knapp gefasst handelt es sich um die Möglichkeit, als User auf Augenhöhe mit anderen Usern zu Medienangeboten im Netz zu interagieren, auf diese zu feedbacken, sowie dadurch selbst vom Content Consumer zum Content Provider zu werden. Außerdem bedeutet Social Media natürlich auch …. <bitte wohlklingende Definition nach Wahl ergänzen>.

Und wie hängt das jetzt alles zusammen, und vor allem was soll dabei der seltsame Titel dieses Artikels?

In der Tat hat das aufkommen von Social Media zunächst dazu geführt, dass die Wichtigkeit von Content gestiegen ist, die vom klassischen Content Provider aber spürbar gesunken ist. Wenn kostenfreier Content in der richtigen Form aggregiert ebenso gut oder sogar besser vermarktet werden kann, als vermeintlich professioneller Content, wozu dann das klassiche Geschäftsmodell am Leben erhalten? Finden sich nicht genug fleißige User, die gratis hochwertige Contents erstellen und dabei alle Nutzungsrechte abtreten?

Und überhaupt: Die neuen kommunikativen Möglichkeiten im Web haben die Frage aufgedrängt, ob der Begriff „geistiges Eigentum“ nicht schon längst überholt ist. Schließlich ist ja gerade das Teilen von Wissen mit anderen die zentrale Errungenschaft des Social Web und nicht das Ausschließen anderer von irgendwelchen Inhalten.

So hat dieser paradiesische Zustand der Wissens- und Inhaltevermehrung zwischenzeitlich vielen Plattformen und Web Präsenzen die Inhaltebeschaffung erleichtert, denn irgendwo gab es immer eine Präsentation, einen Text, einen Tweet oder eine Idee im Netz, den man selbst gut gebrauchen konnte – Hauptsache die eigenen Follower, User und Kontakte werden unterhalten und mit kontinuierlichen Inhalten gefüttert. Und leider hat der eine oder andere bei dieser Form der Inhaltebeschaffung versäumt, darauf hinzuweisen, dass er sich womöglich hier und da mit fremden Federn schmückt – was ja im Microbloggingbereich besonders unauffällig ist.

Schnell stellte sich die Frage, wie sich das Phänomen der Urheberschaft und geistiges Eigentum im Bereich der Blogs und Microblogs verhält, denn auch in Social Media funktioniert Wissensteilung besser, wenn sie auf einer Kultur von Gegenseitigkeit und Anerkennung beruht und nicht auf einseitigem „Anzapfen“ von fremden Informationen zur Eigen-Promotion.

Doch in einem sich selbst regulierenden System – und dass ist das eigentlich Faszinierende im Zusammenhang mit dem Social Web – nivellieren sich Ungleichgewichte von alleine, passen sich Funktionalitäten und Technologien schnell an neue Bedürfnisse an. So kann die äußerst beliebte Nutzung des „Retweets“ (im Gegensatz zum Posten einer Fremden Idee ohne Verweis auf den Urheber) und später dann die Einführung der „Teilen“ Funktion in Facebook im Januar mit etwas Optimismus auch als „kleines Comeback des geistigen Eigentums“ interpretiert werden, indem zumindest die Anerkennung einer Urheberschaft wieder salonfähig wird – und zwar weil sie gewollt wird und als Reinkarnation des guten alten Zitats unabdingbarer Bestandteil der Kulturgeschichte ist. Wie sonst auch sollen Menschen mit Ideen weiterhin motiviert werden, diese Ideen zu kommunizieren, wenn sie Gefahr laufen, von allzu kontaktfreudigen aber dafür zitierfaulen Promotern ausgebootet zu werden? In diesem Sinne könnte tatsächlich mit einem Augenzwinkern behauptet werden:

„Der Retweet ist die Mutter des Content“!

Chatroulette – Big Brother für alle

Mittwoch, 24. März 2010

Herzlich Willkommen bei Chatroulette! Chatroulette verbindet videochatwütige Menschen willkürlich und per Zufall mit anderen Gleichgesinnten. Man weiß nie, mit wem man als nächstes vernetzt wird und der User muss sich weder irgendwo anmelden, noch irgendwelche sensiblen Daten eintragen. Der 17-Jährige Entwickler Andrey Ternovski aus Russland hat das Ganze programmiert, sein Video-Portal erreicht mittlerweile durchschnittliche 20.000 Menschen weltweit.

Chatroulette trifft den Nerv der Zeit: Immer mehr Menschen ärgern sich über sammelwütige Datenriesen wie Google und Facebook, ständig werden persönliche Informationen abgefragt. Die Nutzung von Chatroulette erfordert keine Anmeldung, keine Kontrolle und es gibt keine Nutzerprofile. Man wird einfach mit einem Gesprächspartner verbunden und man hat keine Macht darüber, mit wem. Gefällt mir mein Gesprächspartner nicht, dann klick ich einfach weg und widme mich dem nächsten Wildfremden.

Doch was bekommt der User auf Chatroulette zu sehen? Ein paar Beispiele nennt der Fotograf Lewis Chaplin in einem Interview mit Vice Germany: „ Eine dicke schwarze Lady mit gewaltigen Brüsten…einen Typen beim Wichsen…und einmal stieß ich auf Hitler. Das war ziemlich hart.“ Das komplette Interview findet Ihr hier.

Chatroulette ist der Blick ins Wohnzimmer, was man hier sieht ist oft deprimierend, selten witzig und manchmal sogar gewalttätig. Das reicht, um viele Nutzer süchtig zu machen.

Zwei witzige Zusammenfassungen über Chatroulette habe ich jedoch im Netz gefunden. Im ersten Video spielt ein User Klavier und improvisiert Lieder über seine aktuellen Chatroulettepartner. Sehr, sehr witzig!

Und hier eine Chatroulette-Doku, zusammengestellt von einem User:

chat roulette from Casey Neistat on Vimeo.

Social Shopping 2.0

Montag, 19. Oktober 2009

Gute Web 2.0 Konzepte werden durch die Onliner mitgestaltet: Darauf baut auch der „Webcam Social Shopper“ von der Interactive Media-Agentur Zugara. Mittels einer Webcam kann man verschiedene Kleidungsstücke aus dem Online-Shop anprobieren. Man kann Fotos von sich machen und diese in Echtzeit mit Freunden aus sozialen Netzwerken teilen oder anderen Freunden, die gerade nicht online sind, per Email zukommen lassen. So können Freunde und Bekannte an der Kleiderwahl teilhaben und bei der Auswahl helfen.

Diese Webtechnik wurde von der Agentur Zugara konzipiert, die damit höhere Verkaufszahlen für Online-Shops verspricht. Zum anschauen ganz nett, ich persönlich habe aber mehr Spass daran, die Klamotten im realen Laden anzuprobieren.

Fotobounce – Mit einem Klick vollständige Fotoalben herunterladen

Sonntag, 13. September 2009

Die kostenlose Software „Fotobounce“ ist ein nutzerfreundliches Programm zur Bildverwaltung, welches Schnittstellen zu Facebook und Flickr besitzt. Wer einen Facebook und/oder Flickr-Account besitzt, kann jetzt, in Kombination mit Fotobounce, schnell vollständige Alben seiner Freunde herunterladen und sie in vorher angelegte Ordner speichern. Dies ersparte einem das ewig lange Download-Prozedere einzelner Fotos.

Das Programm ist kostenlos und für alle gängigen Windows- und Mac OS X-Versionen hier erhältliche. Viel Spaß!

Immer mehr Unternehmen veröffentlichen Social Media Guidelines

Montag, 31. August 2009

Die US-amerikanische Firma Intel, der viertgrößte Softwarehersteller SAP und die Bayer AG haben eins gemeinsam: Sie alle haben vor kurzem einen Social Media Guide für ihre Mitarbeiter formuliert und im Internet veröffentlicht.

Die Entwicklung im Sektor Social Media ist gerade für Unternehmen eine große Aufgabe: Mitarbeiter veröffentlichen über Dienste wie Facebook & Twitter private aber eben auch berufliche Informationen. Dadurch entsteht die Gefahr, dass interne Infos ungewollt an die breite Öffentlichkeit gelangen und unbedachte Äußerungen eines Mitarbeiters im Internet das ganze Unternehmen in eine Krise stürzen kann. So kann heute jeder Mitarbeiter zu einer Gefahr für das Unternehmen werden indem er über den Arbeitsplatz oder das Unternehmen postet.

Also hat Intel als einer der ersten Firmen beschlossen, dass Mitarbeiter Richtlinien brauchen um für die Social Media Dienste vorbereitet zu sein. Daniel Langwasser hat für den community-management Blog die wichtigsten Punkte des Intel Social Media Guides festgehalten:

  • Den Mitarbeitern ist es ausdrücklich erlaubt, sich aktiv am Austausch im Social Web zu beteiligen
  • Die Mitarbeiter erhalten hilfreiche Tipps, welche Inhalte auf welche Art kommuniziert werden können, wie mit Fehlern umgegangen werden sollte etc.
  • Ebenso werden die Mitarbeiter aber auch darüber aufgeklärt, dass letztendlich sie für die Inhalte verantwortlich sind und auch die entsprechenden Konsequenzen zu tragen haben
  • Ganz wichtig: Es werden auch Ansprechpartner genannt, wenn Fragen rund um das Thema Social Media bestehen

Intel ist für mich ein Paradebeispiel für einen guten Social Media Guide. Die ersten deutschen Unternehmen wie SAP oder Bayer AG machen es bereits nach. Ich bin mir sicher: Es werden noch viele Unternehmen in den folgenden Monaten ihren Social Media Guide veröffentlichen.

Mit “ThisMoment” Erinnerungen teilen

Freitag, 21. August 2009

Es gibt viele Momente im Leben, die wir am liebsten teilen möchten. Mit “ThisMoment” ist das jetzt ganz einfach.

Der Web-Service “ThisMoment” ermöglicht es, private Fotos, Videos und Texte zu einer multimedialen Präsentation zusammenzufügen. Diese Präsentation kann man auch mit der virtuellen Gemeinschaft in den sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter teilen. Das Tool ermöglicht es den virtuellen Freunden, eigene Fotos zu der Präsentation hinzuzufügen. So werden Erinnerungen zu einem öffentlichen Ort.

Hier kann man “ThisMoment” mal ausprobieren.

Das Künstlerkollektiv “Lichtfaktor” malt Graffitis aus Licht

Mittwoch, 12. August 2009

Vor kurzem bin ich durch Zufall im Netz auf eine Gruppe von Light-Writing Künstlern aus Köln gestoßen. Lichtfaktor heißt diese Gruppe, kommt aus Köln und arbeitet mit den unterschiedlichsten Lichtquellen, wie z.B LEDs oder Xeon-Licht.

Social Shopping bei Facebook

Montag, 10. August 2009

Der Online-Blumenhändler 1-800-Flowers.com verfügt jetzt über einen eigenen E-Commerce-Shop auf Facebook. Registrierte Nutzer können nun auf der 1-800-Flowers Facebook-Seite ganz unkompliziert Blumengrüße zu einem angegebenen Lieferzeitpunkt versenden, ohne das soziale Netzt überhaupt verlassen zu müssen. Wenn man bedenkt, dass Facebook mittlerweile zur weltweit viertgrößten Webseite gehört, dann weiß man, warum 1-800-Flowers dort einen umfassenden Online-Shop erstellt. Wer Fan des Facebook-Shops wird, der erhält einen Rabatt-Gutschein.

Damit gehört 1-800-Flowers zweifelsohne zu den Vorreitern, den bisher beschränkten sich Firmen darauf, bei Facebook Werbeanzeigen zu schalten oder ihren Kunden-Support über ihre Facebook-Seite laufen zu lassen. Die Idee eines kompletten Facebook-Online-Shops ist ein neues, tragfähiges Geschäftsmodell und ich bin mir sicher, dass viele Firmen diesem Modell nacheifern werden.