Mit ‘social community’ getaggte Artikel

Wer später Präsident werden möchte, muss sein Facebook-Profil gepflegt halten

Montag, 14. September 2009

Vor kurzem warnte US-Präsident Barack Obama eine Gruppe von Schülern vor Facebook, beziehungsweise vor dem unkontrolliertem Umgang mit den Social Networks. Und wenn nicht ihm, den Mann, der einen Großteil seines Erfolges den professionellen Einsatz von Social Media verdankt, auf wen sonst sollen die Teenager dann hören?

Auf die Frage von einem Schüler, was man beachten muss, um US-Präsident zu werden, antwortete Obama: “Im YouTube-Zeitalter müsst ihr sehr vorsichtig sein, weil alles später wieder herausgekramt wird”. Personaler mögen eben keine Partybilder auf denen der Bewerber betrunken ist oder einen Joint in der Hand hält. So kann Facebook schnell zum Karrierekiller werden.

Mittlerweile ist es ja gang und gäbe, Bewerber und potentielle Arbeitnehmer in Network-Seiten zu checken. Eine Tatsache, die für die meisten von uns sicherlich nicht neu ist. Trotzdem finde ich es sehr löblich, dass Obama dieses Thema im Schulkreis erwähnt und die Teenager auf die ganz konkret vorhandenen Gefahren hinweist.

Facebook fördert Eifersucht

Dienstag, 11. August 2009

Wie die meisten von uns bereits wissen, dient Facebook dazu, sich mit Freunden zu vernetzen und diese Freundschaften zu pflegen. Doch Personen, die grundsätzlich zu Eifersucht neigen, sollten Facebook eher meiden. Dies ergab eine Studie, die von den Psychologen Amy Muise, Emily Christofides und Serge Desmarais im Fachjournal «CyberPsychology & Behaviour» veröffentlicht wurde. Für diese Studie wurden 308 Studenten und ihre Partner befragt.

Doch warum soll das soziale Netzwerk eifersüchtig machen? Weil man dort oft zu viele Informationen über den Partner finden kann und diese Informationen können Neid und Eifersucht erzeugen. Wieso hat mein Partner so viele Freunde? Und wieso ist er zu bestimmten Personen besonders herzlich? So wird anscheinen Zweifel gesät.

Die Ergebnisse der Studie ergeben, dass ein Zusammenhang zwischen der erhöhten Nutzung von Facebook und der Entstehung von eifersüchtigen Gefühlen besteht.

Laut Amy Muise, Emily Christofides und Serge Desmarais entsteht Eifersucht vor allem dann, wenn auf der Freundesliste des Partners Ex-Partner oder gänzlich unbekannte Personen auftauchen. Ausserdem können belanglose Pinnwand Einträge oft falsch interpretiert werden. Dies kann dazu führen, dass man das Profil des Partners stärker überwacht.

Ein befragter Student erklärt dies so: „«Ich habe genug Vertrauen in sie (seine Partnerin), um zu wissen dass sie mir treu ist. Trotzdem fange ich an zu grübeln, wenn jemand etwas auf ihre Pinnwand schreibt. Das kann dazu beitragen, dass man das Gefühl entwickelt, seinen Partnern nicht wirklich zu kennen.»

Ob Eifersucht wirklich erst durch die Nutzung von Facebook entsteht, dies wage ich zu bezweifeln. Was meint ihr?

Quelle: http://mashable.com

Social Shopping bei Facebook

Montag, 10. August 2009

Der Online-Blumenhändler 1-800-Flowers.com verfügt jetzt über einen eigenen E-Commerce-Shop auf Facebook. Registrierte Nutzer können nun auf der 1-800-Flowers Facebook-Seite ganz unkompliziert Blumengrüße zu einem angegebenen Lieferzeitpunkt versenden, ohne das soziale Netzt überhaupt verlassen zu müssen. Wenn man bedenkt, dass Facebook mittlerweile zur weltweit viertgrößten Webseite gehört, dann weiß man, warum 1-800-Flowers dort einen umfassenden Online-Shop erstellt. Wer Fan des Facebook-Shops wird, der erhält einen Rabatt-Gutschein.

Damit gehört 1-800-Flowers zweifelsohne zu den Vorreitern, den bisher beschränkten sich Firmen darauf, bei Facebook Werbeanzeigen zu schalten oder ihren Kunden-Support über ihre Facebook-Seite laufen zu lassen. Die Idee eines kompletten Facebook-Online-Shops ist ein neues, tragfähiges Geschäftsmodell und ich bin mir sicher, dass viele Firmen diesem Modell nacheifern werden.

Kommunizieren und Informationen Teilen: Starke Nutzung der sozialen Netzwerke

Dienstag, 28. Juli 2009

Während Microsoft-Gründer Bill Gates sein Profil im Online-Netzwerk Facebook wieder gelöscht hat, nutzen die Deutschen mit großer Begeisterung soziale Netzwerke.

Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid fand in einer repräsentativen telefonischen Umfrage heraus, dass 47 Prozent der deutschen Onliner eine Mitgliedschaft in einem sozialen Netzwerk wie Facebook, StudiVZ oder Xing besitzen. In der webaffinen Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen liegt der Anteil der Mitglieder in einer Online-Community sogar bei 98 Prozent. 61 Prozent der Befragten haben bereits Texte, Fotos, Musik oder Filme im Internet hochgeladen.

Dies bedeutet auch, dass die heutige Internet-Generation sich nicht nur durch das Internet unterhalten lassen möchte, sondern viel eher mit Freunden chatten und Informationen teilen möchte. Die Nutzer verbringen mehr Zeit beim kommunizieren als bei der Suche nach Unterhaltung, so eine aktuelle Studie von Netpop Research.

Laut TNS Emnid vereinsamen die Menschen nicht durch das Internet, ganz im Gegenteil: 34 Prozent der Internetnutzer haben mehr reale Kontakte durch das Internet, nur sieben Prozent der Nutzer haben weniger. Bei den Jüngeren ist das Verhältnis mit 49 zu fünf Prozent sogar noch deutlicher.

Die Deutschen schätzen vor allem Erfahrungsberichte von anderen Menschen über Produkte. Dass Internet steigert so die Freude am öffentlichen Austausch: 32 Prozent der Befragten beteiligen sich aktiv an Diskussionen im Internet. Bei den 14- bis 29-Jährigen Internetnutzer haben sich TNS Emnid zufolge sogar 55 Prozent an Debatten auf Internetforen beteiligt.

Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie einen virtuellen Raum für Feedback ihrer Kunden schaffen müssen. Denn die Kunden werden sich im Internet sowieso unterhalten. Eine eigene Marken-Seite, die den Usern die Möglichkeit bietet, sich auszutauschen und auch Kritik an dem Produkt zu äußern, bedeutet auch, dass das Unternehmen besser auf die Wünsche der Kunden eingehen kann und man direkt mit dem Kunden kommunizieren kann.

Unddu.de verabschiedet sich

Donnerstag, 23. Juli 2009

Die Karlsruher WEB.DE GmbH schließt seine Community unddu.de. Die Nutzer erfuhren in einer Rundmail von dem Ende des Netzwerkes:

“Es gibt im Internet mittlerweile eine solche Fülle von Communitys für jeden Geschmack und jedes Interessengebiet, dass eine Abgrenzung der einzelnen Angebote immer schwieriger wird. Leider ist es unddu.de in den letzten Jahren nicht gelungen, eine eigene Nische zu finden. Wir haben uns daher dazu entschlossen, den Dienst zu oben genanntem Datum abzuschalten.”

Web.de empfiehlt seinen Nutzern nun eine Mitgliedschaft bei Facebook.

Nur die wenigsten sozialen Netzwerke sind wirklich erfolgreich, viele scheitern. Auch bei unddu.de blieb der erwünschte Erfolg aus. Für unddu.de gibt es ein virtuelles Kondolenzbuch.

Der große Riese MySpace schrumpft

Montag, 20. Juli 2009

Wie für viele andere Unternehmen auch ist 2009 kein gutes Jahr für MySpace. Im Juni erst musste MySpace 500 Mitarbeiter entlassen und beschäftigt somit nur noch rund 1000 Mitarbeiter. Ursache sei die weltweite Wirtschaftskrise und stagnierende Nutzerzahlen. Vor kurzem erst hatte Leena Rao auf Techcrunch die Userzahlen von MySpace analysiert und stellte fest, dass MySpace bei Social-Network-Usern nur noch einen Anteil von 15 Prozent hält. Ausserdem sinken die Nutzerzahlen der Plattform monatlich rapide und gingen im April wohl von 47,4 Millionen auf 38 Millionen zurück. Dies entspricht einen Rückgang von 20 Prozent.

Zwar wird Myspace immer noch von vielen Usern besucht, allerdings deutlich seltener als noch 2007. Weniger Seitenaufrufe und weniger Klicks auf die Online-Werbung wirken sich wiederum negativ auf das Werbegeschäft von MySpace aus und machen MySpace unattraktiv für Werbekunden.

Bleibt abzuwarten, ob sich der sinkende Trend über das Jahr fortsetzen wird und wie MySpace noch reagieren wird.