Mit ‘Social Media Kanäle’ getaggte Artikel

Immer mehr Unternehmen veröffentlichen Social Media Guidelines

Montag, 31. August 2009

Die US-amerikanische Firma Intel, der viertgrößte Softwarehersteller SAP und die Bayer AG haben eins gemeinsam: Sie alle haben vor kurzem einen Social Media Guide für ihre Mitarbeiter formuliert und im Internet veröffentlicht.

Die Entwicklung im Sektor Social Media ist gerade für Unternehmen eine große Aufgabe: Mitarbeiter veröffentlichen über Dienste wie Facebook & Twitter private aber eben auch berufliche Informationen. Dadurch entsteht die Gefahr, dass interne Infos ungewollt an die breite Öffentlichkeit gelangen und unbedachte Äußerungen eines Mitarbeiters im Internet das ganze Unternehmen in eine Krise stürzen kann. So kann heute jeder Mitarbeiter zu einer Gefahr für das Unternehmen werden indem er über den Arbeitsplatz oder das Unternehmen postet.

Also hat Intel als einer der ersten Firmen beschlossen, dass Mitarbeiter Richtlinien brauchen um für die Social Media Dienste vorbereitet zu sein. Daniel Langwasser hat für den community-management Blog die wichtigsten Punkte des Intel Social Media Guides festgehalten:

  • Den Mitarbeitern ist es ausdrücklich erlaubt, sich aktiv am Austausch im Social Web zu beteiligen
  • Die Mitarbeiter erhalten hilfreiche Tipps, welche Inhalte auf welche Art kommuniziert werden können, wie mit Fehlern umgegangen werden sollte etc.
  • Ebenso werden die Mitarbeiter aber auch darüber aufgeklärt, dass letztendlich sie für die Inhalte verantwortlich sind und auch die entsprechenden Konsequenzen zu tragen haben
  • Ganz wichtig: Es werden auch Ansprechpartner genannt, wenn Fragen rund um das Thema Social Media bestehen

Intel ist für mich ein Paradebeispiel für einen guten Social Media Guide. Die ersten deutschen Unternehmen wie SAP oder Bayer AG machen es bereits nach. Ich bin mir sicher: Es werden noch viele Unternehmen in den folgenden Monaten ihren Social Media Guide veröffentlichen.

Wenn Unternehmen twittern – eine Realsatire

Mittwoch, 26. August 2009

Bevor große Unternehmen hier in Deutschland Twitter als Kommunikationskanal einsetzten, muss erstmal intern entschieden werden, wie und welcher Mitarbeiter überhaupt Twitter einsetzen darf. Das dieser Prozess zur reinen Farce werden kann, zeigt die fiktive E-mail Konversation über die Einführung von Twitter in ein deutsches Unternehmen auf www.trendopfer.de.

„Im Übrigen wäre es zu begrüßen, wenn ihr einen Kommunikationsplan für die tweets der kommenden 14 Tage erstellen könntet. Dann haben wir mehr Planungssicherheit…“ Ein plakatives Beispiel für das große Unterfangen eines Unternehmens, Twitter für sich zu nutzen: Die Geschäftsführung hat keine Ahnung was Twitter ist, das Kommunikationspol der Pressestelle wird durchbrochen und alle sind überfordert und die Praktikantin kennt sich am besten mit dem Mikroblogging-Dienst aus – wird aber komplett ignoriert. Ein Beispiel dafür, dass der Sinn von Medien wie Twitter und Facebook mit einer vorherigen Freigabe jedes Satzes einfach komplett verloren geht. Total überspitze Satire oder alltäglicher Bürowahnsinn – was meint ihr?

P. Diddy: Stars brauchen eine großartige Facebook-Seite

Freitag, 21. August 2009

Der US-amerikanischer Rapper, Musikproduzent und Modedesigner P. Diddy hat eine neue Show namens “StarMaker” auf MTV in der er nach jungen Musiktalenten sucht. Von den Stars in Spe erwartet er nicht nur, dass sie einen guten Live-Gig geben können, sondern auch, dass sie eine großartige Facebook-Seite haben.

“Before, it was just at live shows, now you have to be able to do a great live show, you have to be able to do a great online interview, you need to have a great Facebook page, you have to have a great television performance,” he said.

Laut dem Internet Blog Mashable ist für P.Diddy klar, dass man als Star die frei verfügbaren Tools wie Twitter, Facebook , MySpace etc. nicht ignorieren darf. Musiker müssen lernen, diese Tools wie Werkzeuge zu nutzen um sich über die sozialen Netzwerke selbst zu vermarkten. Dies sei viel wichtiger als sich auf die klassische Vermarktung durch eine Plattenfirma zu verlassen.

Psychologisches Twitterprofil von Barack Obama

Sonntag, 09. August 2009

Das Twitter-Mashup „TweetPsych“ erstellt psychologische Profile von Twitter-Nutzern. Das ganze wird zur Zeit kostenlos aber bisher nur in der Betaversion auf www.tweetpsych.com angeboten.

Der Nutzer gibt einfach seinen Namen oder den eines anderen Twitter-Nutzers ein und erhält kurz darauf das Psychogramm. Die Analyse orientiert sich an eine von zwei Linguisten entwickelte Methode und wertet die letzten 1000 Tweets aus. Die veröffentlichten Tweets werden nach thematischen Schwerpunkten sortiert und der Ablauf der Tweets wird interpretiert. Also sollte man schon mehrere Tweets verfassen und bestenfalls nicht nur einfach Links posten.

Schöner Wohnen mit Facebook und ImmobilienScout24

Mittwoch, 05. August 2009

Wer noch auf der Suche nach seiner Traumwohnung oder WG ist, der kann jetzt auf Facebook-Applikation zurückgreifen. Das Immobilenportal ImmobilienScout24 stellt den Facebook-Nutzern vier Facebook-Applikation rund um das Thema Wohnen bereit.

Damit müssen Wohnungssuchende nicht die teuren Dienste eines Maklers in Anspruch nehmen oder unzählige WG´s besichtigen.Durch die neuen Anwendungen können Facebook-Nutzer nun ihre WG vorstellen und den passenden Mitbewohner suchen. Des Weiteren gibt es noch Anwendungen mit dem Themen: „Welcher Wohntyp bist du?“, „Mein Balkon“, und „Wohnungsuartett“. Einfach mal selber reinschauen:

http://apps.facebook.com/meine-wg

http://apps.facebook.com/meinenachbarschaft

http://apps.facebook.com/mein_balkon

http://apps.facebook.com/wohnungsquartett