Laut einer AdAdge-Studie nutzen 83 der 100 größten US-Werbekunden Facebook für ihre Kampagnen. Und die Kunden scheint dies zu freuen: “Every client wants to talk about Facebook,” zitiert FT.com den Werbeexperten Ed Montes von Havas Digital.
Unternehmen bauen auf Facebook eine eigene Seite auf und füllen ihre Webpräsenz nicht nur mit Inhalten wie Fotos, Videos und Texten, sondern nutzen Facebook für einen direkten Austausch mit den Kunden. Allerdings wird Facebook in Verbindung mit vielen anderen Portalen genutzt – den offenen Schnittstellen sei Dank.
Hier in Deutschland sind die Unternehmen noch etwas zurückhaltend, bisher trauen sich nur wenige Firmen den direkten Dialog mit Kunden einzugehen. Die Angst vor Kontrollverlust in Social Media ist groß, da den meisten Unternehmen klar ist, dass sicher auch kritische Fragen seitens der Kunden gestellt werden. Und dies öffentlich. Leider vergessen die (deutschen) Unternehmen dabei aber, dass über ihre Marke so oder so gesprochen wird und in sämtlichen Foren Kritik geäußert wird. Wieso soll es also besser sein, die Kritiker alleine zu lassen anstatt ihnen eine Plattform zu bieten und ihnen dort zuzuhören?
Doch deutsche Unternehmen werden zukünftig nicht mehr drumrum kommen, das Web 2.0 stärker in ihre Marketingstrategien einzubinden. Möglichkeiten gibt es viele und die amerikanischen Unternehmen machen es bereits vor, wie sich alternative Werbeformen erfolgreich einsetzen lassen.



