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Chatroulette – Big Brother für alle

Mittwoch, 24. März 2010

Herzlich Willkommen bei Chatroulette! Chatroulette verbindet videochatwütige Menschen willkürlich und per Zufall mit anderen Gleichgesinnten. Man weiß nie, mit wem man als nächstes vernetzt wird und der User muss sich weder irgendwo anmelden, noch irgendwelche sensiblen Daten eintragen. Der 17-Jährige Entwickler Andrey Ternovski aus Russland hat das Ganze programmiert, sein Video-Portal erreicht mittlerweile durchschnittliche 20.000 Menschen weltweit.

Chatroulette trifft den Nerv der Zeit: Immer mehr Menschen ärgern sich über sammelwütige Datenriesen wie Google und Facebook, ständig werden persönliche Informationen abgefragt. Die Nutzung von Chatroulette erfordert keine Anmeldung, keine Kontrolle und es gibt keine Nutzerprofile. Man wird einfach mit einem Gesprächspartner verbunden und man hat keine Macht darüber, mit wem. Gefällt mir mein Gesprächspartner nicht, dann klick ich einfach weg und widme mich dem nächsten Wildfremden.

Doch was bekommt der User auf Chatroulette zu sehen? Ein paar Beispiele nennt der Fotograf Lewis Chaplin in einem Interview mit Vice Germany: „ Eine dicke schwarze Lady mit gewaltigen Brüsten…einen Typen beim Wichsen…und einmal stieß ich auf Hitler. Das war ziemlich hart.“ Das komplette Interview findet Ihr hier.

Chatroulette ist der Blick ins Wohnzimmer, was man hier sieht ist oft deprimierend, selten witzig und manchmal sogar gewalttätig. Das reicht, um viele Nutzer süchtig zu machen.

Zwei witzige Zusammenfassungen über Chatroulette habe ich jedoch im Netz gefunden. Im ersten Video spielt ein User Klavier und improvisiert Lieder über seine aktuellen Chatroulettepartner. Sehr, sehr witzig!

Und hier eine Chatroulette-Doku, zusammengestellt von einem User:

chat roulette from Casey Neistat on Vimeo.

360° Panorama-Bilder aus Deutschlands Bahnhöfen

Dienstag, 22. Dezember 2009

Wer möchte, kann sich auf der Internetseite der Firma Ströer DERG die Hauptbahnhöfe Berlin, Bremen, Dresden, Frankfurt/M., Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, München und Stuttgart jetzt virtuell anschauen. Die 360°-Technik ermöglicht es, aus vielen verschiedenen Perspektiven in alle Himmelsrichtungen zu schwenken und sich die möglichen Werbeflächen am PC anzuschauen. So erkennen die Nutzer die Situation vor Ort. “Der 360°-Panorama-Schwenk vermittelt dem Nutzer eine optimale Darstellung der Situation vor Ort. Jeder Blickwinkel ist möglich. Die Entscheidung für einen Werbeträger, eine Event- oder Promotionfläche in der Erlebniswelt Bahnhof wird für Werbungtreibende und Mediaplaner nun noch einfacher.“ erklärt Kai Thäsler, Geschäftsführer von Ströer DERG Media.

Hier geht es zum virtuellen Bahnhofsmedium.

Social Shopping 2.0

Montag, 19. Oktober 2009

Gute Web 2.0 Konzepte werden durch die Onliner mitgestaltet: Darauf baut auch der „Webcam Social Shopper“ von der Interactive Media-Agentur Zugara. Mittels einer Webcam kann man verschiedene Kleidungsstücke aus dem Online-Shop anprobieren. Man kann Fotos von sich machen und diese in Echtzeit mit Freunden aus sozialen Netzwerken teilen oder anderen Freunden, die gerade nicht online sind, per Email zukommen lassen. So können Freunde und Bekannte an der Kleiderwahl teilhaben und bei der Auswahl helfen.

Diese Webtechnik wurde von der Agentur Zugara konzipiert, die damit höhere Verkaufszahlen für Online-Shops verspricht. Zum anschauen ganz nett, ich persönlich habe aber mehr Spass daran, die Klamotten im realen Laden anzuprobieren.

Fotobounce – Mit einem Klick vollständige Fotoalben herunterladen

Sonntag, 13. September 2009

Die kostenlose Software „Fotobounce“ ist ein nutzerfreundliches Programm zur Bildverwaltung, welches Schnittstellen zu Facebook und Flickr besitzt. Wer einen Facebook und/oder Flickr-Account besitzt, kann jetzt, in Kombination mit Fotobounce, schnell vollständige Alben seiner Freunde herunterladen und sie in vorher angelegte Ordner speichern. Dies ersparte einem das ewig lange Download-Prozedere einzelner Fotos.

Das Programm ist kostenlos und für alle gängigen Windows- und Mac OS X-Versionen hier erhältliche. Viel Spaß!

Mit “ThisMoment” Erinnerungen teilen

Freitag, 21. August 2009

Es gibt viele Momente im Leben, die wir am liebsten teilen möchten. Mit “ThisMoment” ist das jetzt ganz einfach.

Der Web-Service “ThisMoment” ermöglicht es, private Fotos, Videos und Texte zu einer multimedialen Präsentation zusammenzufügen. Diese Präsentation kann man auch mit der virtuellen Gemeinschaft in den sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter teilen. Das Tool ermöglicht es den virtuellen Freunden, eigene Fotos zu der Präsentation hinzuzufügen. So werden Erinnerungen zu einem öffentlichen Ort.

Hier kann man “ThisMoment” mal ausprobieren.

P. Diddy: Stars brauchen eine großartige Facebook-Seite

Freitag, 21. August 2009

Der US-amerikanischer Rapper, Musikproduzent und Modedesigner P. Diddy hat eine neue Show namens “StarMaker” auf MTV in der er nach jungen Musiktalenten sucht. Von den Stars in Spe erwartet er nicht nur, dass sie einen guten Live-Gig geben können, sondern auch, dass sie eine großartige Facebook-Seite haben.

“Before, it was just at live shows, now you have to be able to do a great live show, you have to be able to do a great online interview, you need to have a great Facebook page, you have to have a great television performance,” he said.

Laut dem Internet Blog Mashable ist für P.Diddy klar, dass man als Star die frei verfügbaren Tools wie Twitter, Facebook , MySpace etc. nicht ignorieren darf. Musiker müssen lernen, diese Tools wie Werkzeuge zu nutzen um sich über die sozialen Netzwerke selbst zu vermarkten. Dies sei viel wichtiger als sich auf die klassische Vermarktung durch eine Plattenfirma zu verlassen.

Kommunizieren und Informationen Teilen: Starke Nutzung der sozialen Netzwerke

Dienstag, 28. Juli 2009

Während Microsoft-Gründer Bill Gates sein Profil im Online-Netzwerk Facebook wieder gelöscht hat, nutzen die Deutschen mit großer Begeisterung soziale Netzwerke.

Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid fand in einer repräsentativen telefonischen Umfrage heraus, dass 47 Prozent der deutschen Onliner eine Mitgliedschaft in einem sozialen Netzwerk wie Facebook, StudiVZ oder Xing besitzen. In der webaffinen Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen liegt der Anteil der Mitglieder in einer Online-Community sogar bei 98 Prozent. 61 Prozent der Befragten haben bereits Texte, Fotos, Musik oder Filme im Internet hochgeladen.

Dies bedeutet auch, dass die heutige Internet-Generation sich nicht nur durch das Internet unterhalten lassen möchte, sondern viel eher mit Freunden chatten und Informationen teilen möchte. Die Nutzer verbringen mehr Zeit beim kommunizieren als bei der Suche nach Unterhaltung, so eine aktuelle Studie von Netpop Research.

Laut TNS Emnid vereinsamen die Menschen nicht durch das Internet, ganz im Gegenteil: 34 Prozent der Internetnutzer haben mehr reale Kontakte durch das Internet, nur sieben Prozent der Nutzer haben weniger. Bei den Jüngeren ist das Verhältnis mit 49 zu fünf Prozent sogar noch deutlicher.

Die Deutschen schätzen vor allem Erfahrungsberichte von anderen Menschen über Produkte. Dass Internet steigert so die Freude am öffentlichen Austausch: 32 Prozent der Befragten beteiligen sich aktiv an Diskussionen im Internet. Bei den 14- bis 29-Jährigen Internetnutzer haben sich TNS Emnid zufolge sogar 55 Prozent an Debatten auf Internetforen beteiligt.

Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie einen virtuellen Raum für Feedback ihrer Kunden schaffen müssen. Denn die Kunden werden sich im Internet sowieso unterhalten. Eine eigene Marken-Seite, die den Usern die Möglichkeit bietet, sich auszutauschen und auch Kritik an dem Produkt zu äußern, bedeutet auch, dass das Unternehmen besser auf die Wünsche der Kunden eingehen kann und man direkt mit dem Kunden kommunizieren kann.

Erfolg ist planbar – Gewinn durch Social Media Marketing

Dienstag, 21. Juli 2009

Eine neuen Studie vom Enterprise Wiki Anbieter Wetpaint und der Altimeter Group zeigt, dass die meisten Unternehmen, die in Social Media Marketing investieren, einen höheren Erfolg verbuchen können, als Unternehmen, die diesen Bereich nicht nutzen. Um dies zu ermitteln, konzentrierte sich die Studie auf 100 Unternehmen aus der 2008 BusinessWeek/Interbrand Best Global Brands Studie und den verschiedenen Social Media-Plattformen wie Facebook, Twitter, Blogs, Wikis und Foren. Es ist zwar schwierig zu beweisen, dass die Beteiligung der Unternehmen in sozialen Medien dazu geführt hat, dass sie höhere Einnahmen erzielt haben, aber die Auswertung der neuen Daten belegt dies.

Die Unternehmen, die sich aktiv in den sozialen Medien präsentiert haben haben im Laufe des letzten Jahres einen Wachstum von 18 % erzielt, während die Marken, die diese Kommunikationsmittel nicht genutzt haben z.T einen Verlust von – 6% verbüßen mussten.

Die komplette Studie findet ihr hier.