Mit ‘Twitter’ getaggte Artikel

Wenn Unternehmen twittern – eine Realsatire

Mittwoch, 26. August 2009

Bevor große Unternehmen hier in Deutschland Twitter als Kommunikationskanal einsetzten, muss erstmal intern entschieden werden, wie und welcher Mitarbeiter überhaupt Twitter einsetzen darf. Das dieser Prozess zur reinen Farce werden kann, zeigt die fiktive E-mail Konversation über die Einführung von Twitter in ein deutsches Unternehmen auf www.trendopfer.de.

„Im Übrigen wäre es zu begrüßen, wenn ihr einen Kommunikationsplan für die tweets der kommenden 14 Tage erstellen könntet. Dann haben wir mehr Planungssicherheit…“ Ein plakatives Beispiel für das große Unterfangen eines Unternehmens, Twitter für sich zu nutzen: Die Geschäftsführung hat keine Ahnung was Twitter ist, das Kommunikationspol der Pressestelle wird durchbrochen und alle sind überfordert und die Praktikantin kennt sich am besten mit dem Mikroblogging-Dienst aus – wird aber komplett ignoriert. Ein Beispiel dafür, dass der Sinn von Medien wie Twitter und Facebook mit einer vorherigen Freigabe jedes Satzes einfach komplett verloren geht. Total überspitze Satire oder alltäglicher Bürowahnsinn – was meint ihr?

Psychologisches Twitterprofil von Barack Obama

Sonntag, 09. August 2009

Das Twitter-Mashup „TweetPsych“ erstellt psychologische Profile von Twitter-Nutzern. Das ganze wird zur Zeit kostenlos aber bisher nur in der Betaversion auf www.tweetpsych.com angeboten.

Der Nutzer gibt einfach seinen Namen oder den eines anderen Twitter-Nutzers ein und erhält kurz darauf das Psychogramm. Die Analyse orientiert sich an eine von zwei Linguisten entwickelte Methode und wertet die letzten 1000 Tweets aus. Die veröffentlichten Tweets werden nach thematischen Schwerpunkten sortiert und der Ablauf der Tweets wird interpretiert. Also sollte man schon mehrere Tweets verfassen und bestenfalls nicht nur einfach Links posten.

Kinder via Twitter im Auge behalten

Dienstag, 04. August 2009

Der Nutzen von Twitter besteht im Grunde darin, durch digitale Freundschaften Wissen zu sammeln. Darin liegt die Macht der sozialen Netzwerke. Wenn Barack Obama durch Twitter seine Wahlhelfer koordinieren konnte, wieso sollen Eltern dann nicht via Twitter ihre Kinder im Auge behalten? Das dachten sich wohl die Reiseveranstalter von RUF Jugendreisen und setzen nun den Microblogging-Dienst Twitter für die Echtzeit-Kommunikation ein.

„Die ganze Welt liebt Twitter, nur wurden bisher kaum wirklich nützliche Anwendungen dieser tollen Technologie präsentiert“, sagt Dirk Föste, Vertriebsleiter bei RUF Jugendreisen. „Mit unseren Realtime-Informationsplattformen für Eltern ist RUF der erste Reiseveranstalter, der Twitter effektiv im Kundendialog einsetzt.“ Viele Eltern freuen sich nun, dass sie den Urlaub ihrer Kinder auf www.ruf-kinderreisen.de/kinderreise/aktuell.asp mitverfolgen können. Die jeweiligen Betreuer der Kinderreise veröffentlichen dort die aktuellen Ereignisse im Internet. Bereits wenige Tage nach Saisonbeginn konnte der Twitter-Feed mehrere tausend Zugriffe verzeichnen. Das TOGGO Sommercamp auf Rügen berichtet dort zum Beispiel „Mit Lunchpaket und Sonnenmilch geht es heute morgen erst zum Rügenpark und dann zum Strand oder Kreidefelsen.“

Die Kinder und Jugendlichen selbst nutzen diesen Twitter-Feed aber kaum. Laut einer Online-Studie von RUF kommuniziert die Mehrheit der Jugendlichen über ICQ, MSN und schülerVZ. An dieser Studie haben 3400 Jugendliche zwischen 11 und 21 teilgenommen. Dass Twitter kaum von den Jugendlichen genutzt wird ist schon verwunderlich, denn wer twittert schreibt ja im Prinzip eine SMS im Internet. Und an die begrenzte Zahl der Zeichen sollte die Handy-Generation ja gewöhnt sein.

Quelle: www.presseportal.de & www.prcenter.de