Vor kurzem sorgte ein Video auf YouTube, in dem eine junge Dänin nach dem Vater ihres Sohnes sucht, für viel Aufregung und Verwirrung im Netzt.
In dem Video erzählt die Frau, dass sie vor anderthalb Jahren einen One-Night-Stand mit einem Touristen gehabt hat, bei dem sie schwanger geworden ist. Der vermeintliche Vater hätte damals Urlaub in Dänemark gemacht und sei nach nach starkem Alkoholkonsum mit ihr im Bett gelandet. Sie könne sich nicht mehr daran erinnern, wie dieser Mann heißt und woher er kam. Aber sie würde ihm gerne ihren gemeinsamen Sohn vorstellen, den sie während des Videodrehs die ganze Zeit auf dem Arm hält. Dieses Viral wurde fast 1 Millionen mal bei YouTube angeklickt. Laut yuccatree.de boten daraufhin viele YouTube-User der vermeintlichen Mutter ihre Hilfe bei der Suche nach dem Vater an.
Wenig später stellte sich jedoch heraus, dass die junge Mutter eine Schauspielerin namens Ditte Arnth Jorgensen ist und das Video eine Werbekampagne von VisitDenmark, einer Website, mit Tourismusinformationen über Dänemark.
Bei den Zuschauern und der dänischen Presse kam das gar nicht gut an, viele YouTube-Nutzer finden den Spot geschmacklos gegenüber alleinerziehenden Mütter und die dänische Presse nannte die Viral-Kampagne niveaulos. Mittlerweile hat VisitDenmark das Video von YouTube entfernt.
Aufmerksamkeit zu erregen ist eben nicht immer zielführend.
